· Deutsche Praxisklinikgesellschaft e.V. (PKG)

Offener Brief an Prof. Karl Lauterbach:  Forderung nach konsequenter Etablierung von Praxiskliniken im Gesundheitssystem 

„Praxiskliniken spielen eine unverzichtbare Rolle in der ambulanten und stationsersetzenden Versorgung. Sie entlasten den stationären Sektor erheblich und tragen maßgeblich zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung bei“, erklärt Stefan Elmshäuser, Geschäftsführer der Praxisklinikgesellschaft e.V. (PKG). „Doch trotz der klaren gesetzlichen Regelungen im SGB V, wie etwa in den Paragrafen § 115a ff. und § 122a ff., erfahren wir als Praxiskliniken immer noch nicht die Anerkennung, die wir verdienen.“  Die geschilderten Herausforderungen, wie eine unzureichende Versorgung, überlastetes Personal und die Einhaltung grundlegender medizinischer Standards, sind Anlass zur Sorge.

„Praxiskliniken spielen eine unverzichtbare Rolle in der ambulanten und stationsersetzenden Versorgung. Sie entlasten den stationären Sektor erheblich und tragen maßgeblich zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung bei“, erklärt Stefan Elmshäuser, Geschäftsführer der Praxisklinikgesellschaft e.V. (PKG). „Doch trotz der klaren gesetzlichen Regelungen im SGB V, wie etwa in den Paragrafen § 115a ff. und § 122a ff., erfahren wir als Praxiskliniken immer noch nicht die Anerkennung, die wir verdienen.“ 

Berlin, 16. September 2024 –

Forderung nach konsequenter Etablierung von Praxiskliniken im Gesundheitssystem 

Berlin, [15.09.2024] – Die Deutsche Praxisklinikgesellschaft (PKG) hat heute einen offenen Brief an Prof. Karl Lauterbach, den Bundesminister für Gesundheit, veröffentlicht. Darin fordert die PKG eine konsequente Etablierung von Praxiskliniken als versorgungs-relevante Säule im deutschen Gesundheitssystem. 

„Praxiskliniken spielen eine unverzichtbare Rolle in der ambulanten und stationsersetzenden Versorgung. Sie entlasten den stationären Sektor erheblich und tragen maßgeblich zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung bei“, erklärt Stefan Elmshäuser, Geschäftsführer der Praxisklinikgesellschaft e.V. (PKG). „Doch trotz der klaren gesetzlichen Regelungen im SGB V, wie etwa in den Paragrafen § 115a ff. und § 122a ff., erfahren wir als Praxiskliniken immer noch nicht die Anerkennung, die wir verdienen.“ 

Der offene Brief fordert konkret die Angleichung der Vergütungssysteme für Praxiskliniken, um eine faire und angemessene Bezahlung der erbrachten Leistungen sicherzustellen. „Es ist inakzeptabel, dass Praxiskliniken für vergleichbare Leistungen schlechter vergütet werden als Krankenhäuser. Beiträge für Cybersicherheit, Investitionen und ähnliche Aufwendungen müssen in der Honorierung abgebildet werden. Eine gerechte Vergütung ist nicht nur notwendig, um die hohe Qualität der Versorgung sicherzustellen, sondern auch, um den wirtschaftlichen Fortbestand der Praxiskliniken zu gewährleisten“, betont Elmshäuser. Eine gesetzgeberische Ersatzvornahme für die Honorierung ist zwingend notwendig, um diese Gerechtigkeit sicherzustellen. 

Ein weiterer Schwerpunkt des offenen Briefes liegt auf der Anerkennung der Praxiskliniken als gleichwertige Säule im Gesundheitswesen. „Unsere Arbeit muss endlich die Wertschätzung erhalten, die sie verdient. Praxiskliniken sind keine ‚kleinen Krankenhäuser‘, sondern eigenständige und leistungsfähige Einrichtungen, die einen wichtigen versorgungsrelevanten Beitrag zur Patientenversorgung leisten“, so Elmshäuser weiter. 

Besondere Bedeutung kommt den Praxiskliniken auch im Kampf gegen die medizinische Unterversorgung im ländlichen Raum zu. „Praxiskliniken bieten eine effiziente Lösung für die Herausforderungen der medizinischen Versorgung in weniger dicht besiedelten Regionen. Sie ermöglichen eine hochwertige, ressourcensparende Versorgung, die gleichzeitig den Bedürfnissen der Patienten gerecht wird“, erklärt Elmshäuser. 

Im offenen Brief wird auch auf die Bedeutung der Paragrafen § 122a ff. des SGB V hingewiesen, die spezifische Regelungen zur ambulanten und (kurz-)stationären Behandlung in Praxiskliniken enthalten. „Diese Regelungen müssen endlich konsequent umgesetzt werden, damit wir als Praxiskliniken unseren Versorgungsauftrag vollständig erfüllen können“, fordert Elmshäuser abschließend. 

Die Deutsche Praxisklinikgesellschaft hofft auf eine zeitnahe Reaktion des Bundesministeriums für Gesundheit und die Einleitung der notwendigen Schritte zur Gleichstellung und Stärkung der Praxiskliniken im deutschen Gesundheitssystem. 

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Über die Praxisklinikgesellschaft e.V. (PKG): 

Die Deutsche Praxisklinikgesellschaft (PKG) ist die führende Interessenvertretung für Praxiskliniken in Deutschland. Die PKG setzt sich für die Anerkennung, Förderung und Weiterentwicklung von Praxiskliniken ein und arbeitet eng mit politischen, wissenschaftlichen und gesundheitlichen Institutionen zusammen, um die Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung zu verbessern. 

Über die Praxisklinikgesellschaft e.V. (PKG):

Die Deutsche Praxisklinikgesellschaft (PKG) ist die führende Interessenvertretung für Praxiskliniken in Deutschland. Die PKG setzt sich für die Anerkennung, Förderung und Weiterentwicklung von Praxiskliniken ein und arbeitet eng mit politischen, wissenschaftlichen und gesundheitlichen Institutionen zusammen, um die Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung zu verbessern.

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